60aufwärts

Polizeiliche Ermittlungen

Letzte Meldung: Polizeiliche Ermittlungen in Brunner´s Bräu in Münchendorf

Aus gut uniformierten Kreisen haben wir erfahren, dass erfahrene Polizeibeamte im vollbesetzten Extrazimmer des erwähnten Gasthauses, am Freitag, 22.2.2019, aus ihrem reichen Erfahrungsschatz über Pülcher-, Strizzi- und Häfeng´schichten berichtet haben.

Der ehemalige Leiter des Wiener Sicherheitsbüros, Max Edelbacher, der Polizeidiensthundeführer Peter Steinbach, beide inzwischen Pensionisten hatten eine
breite Erfahrungspalette zu bieten. Sie taten das in Wort und Gesang, begleitet von dem Musiker Heinz Jiras.

Unter dem Motto „Mit Fehlschlägen lebe ich jeden Tag“ erfuhren die staunenden Zuhörer unzählige Geschichten aus dem Polizeialltag, nachdenklich stimmende und zum Lachen reizende. Eine Fülle von Originalen aus dem Polizeidienst wurden uns vorgestellt, eine breite Palette von Menschen, die im Hintergrund mit ihren Talenten für unsere Sicherheit gearbeitet haben und arbeiten.

Bei manchen Berichten war man versucht, sie ins Reich der Legende abzuschieben, wie etwa diese Geschichte: Das Einsatzkommando wird zu einem Mordfall gerufen. Eine Frau hat ihren Mann erstochen, weil er in die aufgewaschene und noch nicht abgetrocknete Küche gegangen sei. Die Kollegen kommen ins Kommissariat zurück und der diensthabende Chef fragt die Beamten: Und, habt ihr die Frau verhaftet? Nicht möglich, der Küchenboden war noch nicht trocken, war die Antwort.

Oder eine andere Geschichte: Ein junges Beamtenteam im Streifendienst. Sie treffen kein einziges anderes Streifenauto, obwohl es noch sieben andere gibt. Plötzlich eine Einsatzmeldung: Zoff im Freudenhaus, die jungen Beamten, die kein einziges anderes Einsatzauto gesehen haben, sausen zum Einsatzort. Und was sehen sie? Alle sieben anderen Einsatzautos sind auch schon beim Freudenhaus!

Noch viele andere unglaubliche Geschichten wurden geboten und vom zahlreichen Publikum beklatscht.

Weitere Beiträge:

  • Sturzprävention mit ÖGK Gesundheitstrinerin Andrea Mutschlechner

    Achtung Sturzgefahr 26. Februar 2026
    30 Personen hatten sich im Veranstaltungsraum eingefunden und harrten neugierig der Dinge, die mit ihnen passieren würden. Der Raum war prall gefüllt mit Erwartungen.
    Diese Erwartungen wurden in den nächsten eineinhalb Stunden bei weitem übertroffen. Schwitzend und teilweise außer Atem wurden wir in die Welt der Übungen für einen gesunden und stabilen Körper eingeführt. Abwechslungsreich und mit großem Engagement wurden wir von Frau Andrea Mutschlechner in sehr sinnvolle und einfache Bewegungen eingeführt. Diese Bewegungen ermöglichen uns, den mit fortschreitendem Alter auftretenden Verlust der Muskelmasse wenigstens zum Teil auszugleichen und dadurch Stürze zu verhindern.
    Zu jeder Tages- und Nachtzeit können wir kleine Übungen in unsere Bewegungsabläufe einbauen, ohne eine eigene Turnstunde dazu zu benötigen. Ein Beispiel: Beim Zähneputzen am Morgen ein Bein anheben.
    Viele Stürze sind eine Folge von Medikamenten, die einen Drehschwindel erzeugen können (mit Ärztin oder Arzt absprechen!)
    Sollten wir doch einmal stürzen, so haben wir durch eine einfache Übung mit einem Sessel von Frau Mutschlechner gelernt ohne fremde Hilfe aufzustehen. Eine Teilnehmerin hat die Übung erfolgreich vorgeführt, der Rest wollte sich vermutlich nicht vor der ganzen Schar der Teilnehmer:innen blamieren. Wir haben in diesem intensiven Kurs gelernt, dass Nichtstun unsere Bewegung behindert und verschlechtert.
    Die Begeisterung der Teilnehmer war sehr groß und dankbar haben wie diese fulminanten eineinhalb Stunden genossen.
    Jedenfalls war es der Wunsch zahlreicher Teilnehmer, Frau Mutschlechner im Herbst wieder einzuladen.

  • Aktuell Themen aus der Pulmologie - Dr. Wildner

    Ein Abend mit Lungenfacharzt Dr. Christoph Wildner
    Dr. Wildner betonte, wie wichtig für jeden Menschen eine Lungenfunktionskontrolle sei.
    Meist erfolgt eine Zuweisung des praktischen Arztes, man kann aber auch, besonders im fortgeschrittenen Alter, von sich aus den Lungenfacharzt aufsuchen. Wichtig wäre, nicht zu warten bis man Atemprobleme bekommt, sondern regelmäßig (einmal pro Jahr!) den Lungenfacharzt für eine Lungenfunktionskontrolle aufzusuchen. So kann man rechtzeitig Probleme mit der Lunge in den Griff bekommen.
    Durch derartige regelmäßige Kontrollen kann z.B. auchTuberkulose rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Tuberkulose ist eine Krankheit, die lange ohne Symptome und nicht zu spüren ist. Am ehesten ist auf Husten, Nachtschweiß und Gewichtsverlust zu achten. Auch nützen Antibiotika kaum etwas. Durch Corona wurde Tuberkulose auch verstärkt. Tuberkulose wird vor allem bei Menschen beobachtet, die in engen Räumen leben, schwierige soziale Verhältnisse haben und eventuell auch noch Alkoholprobleme. Bei uns in Österreich tritt Tuberkulose selten auf und ist meldepflichtig, um Ausbreitung zu verhindern, verbunden mit Bemühungen jenen Menschen zu finden, von dem die Erkrankung ausgegangen ist.
    Dr. Wildner berichtet dass so verborgene Erkrankungen wie Tuberkulose bei jungen Männern durch die Untersuchung bei der Stellungskommission für das Bundesheer entdeckt werden und er vermisst eine ähnliche Untersuchung für junge Frauen.
    Asthma ist lange nicht erkennbar. Auch hier ist eine frühe Lungenfunktionskontrolle hilfreich, um rechtzeitig eine Behandlung sicherzustellen, die durch moderne Medikamente sehr hilfreich ist.
    Bei COPD, einer Verengung der Bronchien, ist auch bei rechtzeitiger Behandlung zwar keine Heilung möglich, wohl aber kann ein fortschreiten der Erkrankung zum Teil verhindert werden. Auch bei COPD ist eine Lungenfunktionskontrolle wertvoll, um den Status des Erkrankten erkennen und behandeln zu können.
    Ein interessanter Abend, um zu verstehen, wie es bei uns „drinnen“ ausschaut! Danke

  • Besuch der Walzengravieranstalt

    Exkursion in die Walzengravieranstalt Guntramsdorf
    60aufwärts geht auch auf Reisen um die Umwelt zu erkunden:
    Tatort Walzengravieranstalt in Guntramsdorf.
    Eine ausgediente, heute nicht mehr benötigte Produktionsstätte,
    in der von Hand Stahlzylinder zum Bedrucken von Stoff, Papier,
    Metallfolien, Kunststoff und Glas zwischen 1911 und 1986
    hergestellt wurden. Dann wurde die kleine Werkstatt geschlossen,
    musste der modernen Technik von Fotogravur und Laserstrahltechnik
    weichen.
    1987 wurde ein Verein zum Erhalt der Walzengravieranstalt gegründet
    der mit Hilfe von Sponsoren den kleinen Betrieb mit 250 Quadratmetern
    der Öffentlichkeit zugänglich hält.
    Wir erhielten eine Führung durch Frau Breu vom Vorstand des Vereines
    und konnten anhand eines Filmes, in dem auch Interviews mit ehemaligen
    Mitarbeitern vorkamen, Einblick in die Arbeitsweise des Betriebes erhalten.
    Besonders interessant war die Anlage insofern, da sie mit Hilfe einer
    Transmission betrieben wurde, also durch eine Antriebswelle über den
    Köpfen der Arbeiter, durch die die einzelnen Maschinen mit Treibriemen
    in Bewegung gehalten wurden.
    Der menschliche Erfindungsreichtum wurde uns durch dieses kleine
    Museum sehr eindringlich vor Augen geführt!
    Dank zahlreicher interessierter Menschen wurde dieses wichtige
    Zeugnis früherer industrieller Arbeit nicht zerstört, sondern erhalten.

  • Münchendorf im Wandel der Zeit

    Am Samstag, dem 24. Mai 2025 hat sich Altbürgermeister Josef Ehrenberger auf Einladung des Vereins 60aufwärts und auf vielfachen Wunsch auf einen weiteren Rundgang in Münchendorf begeben. Bereits im Herbst 2024 war diese Veranstaltung sehr gut besucht und für diese zweite Auflage haben sich wieder etwa 70 Münchendorfer und Münchendorferinnen jeden Alters eingefunden – sogar der derzeit älteste Münchendorf war anwesend! Josef Ehrenberger hat auch diesmal mit seinen profunden Kenntnissen der Ortsgeschichte viele Details zur Entwicklung erzählt. Der Start war beim Pfarrstadel und das Ziel sollte die Trumauerstraße sein. Erste Station war bei der Pestsäule und vor dem Kriegerdenkmal bei der Alten Volksschule. Hier gab es viele Details zur Entstehungsgeschichte der Pestsäule, die diversen Restaurierungen und Veränderungen im Laufe der Zeit. Interessantes Detail: Hinter der Pestsäule steht eine Steintafel, in der eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1996, der 1000-Jahrfeier Österreichs, verborgen ist. Viele weitere Details gab es zu den Gebäuden rund um den Kirchenplatz, wo es früher unter anderem ein Gasthaus gab, einen Trafikstand und zu anderen Veränderungen in der Hauptstraße, wo heute das Haus Nr. 33 steht. Dazu gehört auch die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr, die hier am Kirchenplatz untergebracht war und natürlich das Badergassl. Dann ging es Richtung Hauptstraße 25. Bei dieser Station gab es viele weitere Geschichten über ehemalige Heurigen, Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten, wie etwa Bäcker und den Konsum, natürlich bereichert mit persönlichen Erlebnissen unseres Altbürgermeisters und einiger Teilnehmer. Mit Informationen, welche Ärzte in welchen Gebäuden ehemals untergebracht waren, ging dieser Rundgang zu Ende. Das Interesse war groß und da es noch viele weitere Geschichten aus dem Ober- und Unterdorf, zum Kirchenplatz und dem Pfarrstadel zu erzählen gibt, haben wir mit Josef Ehrenberger ausgemacht, einen weiteren Rundgang für 2026 zu planen.