60aufwärts

Frühling begrüßen

Wir haben den Frühling begrüßt!

Einmal verschoben wegen des Wetters, beim zweiten Mahl Glück gehabt!
Ein strahlender Samstag, der 1. April, blickte auf eine kleine Schar Wissbegieriger,
die sich zum Ziel gesetzt hatte, die zu den Häusern auf der Hauptstraße gehörenden Gärten zuzuordnen. Man weiß zwar oft die Namen der Häuser in der Hauptstraße, aber nicht, welcher Garten zum jeweiligen Haus gehört.

Die Gruppe der Teilnehmer bewegte sich durch das „Badergassl“ auf die Kirchfeldstraße und versuchte in dem inzwischen sehr verwinkelten und verbauten Gelände zu erraten, welcher Garten zum jeweiligen Haus auf der Hauptstraße gehört. Dann ging es in der Wienerstraße zur Himbergerstraße und Bahngasse, um den Weg „Am Damm“ entlang der Triesting zu erreichen und dort in die
Gärten zu schauen.

Es gab sehr unterschiedliche Gartenanlagen zu bewundern und vor allem den anbrechenden Frühling zu begrüßen, der mit seiner Blütenpracht die Gärten verschönert.

Obmann Helmut Schriffl, ein gebürtiger Münchendorfer, berichtete nach der Enträtselung der Gartenzugehörigkeit auch über die verschiedensten historischen Details von den Höfen und Familien. Die Teilnehmer der kleinen Expedition waren doch schon einigermaßen informiert und konnten etliche Gärten richtig zuordnen.

Die Büchergutscheine, einzulösen beim Bücherflohmakt, in der Höhe von 10, 5 und 3 Euro gewannen, in der gleichen Reihenfolge, Frau Martina Gross-Martinello, Frau Mag. Hedwig Mauer und Gemeinderat Franz Hudetz. 60 aufwärts gratuliert sehr herzlich und dankt für die Teilnahme.

Die Überreichung der Gutscheine erfolgte in der Sportplatzkantine, wo die Veranstaltung mit einem gemeinsamen Leberkäseessen abgeschlossen wurde.

Die Veranstaltung wurde von unserem Sponsor Rosen Waibel dankenswerter
Weise mit Blumen für die TeilnehmerInnen unterstützt.

Weitere Beiträge:

  • Sturzprävention mit ÖGK Gesundheitstrinerin Andrea Mutschlechner

    Achtung Sturzgefahr 26. Februar 2026
    30 Personen hatten sich im Veranstaltungsraum eingefunden und harrten neugierig der Dinge, die mit ihnen passieren würden. Der Raum war prall gefüllt mit Erwartungen.
    Diese Erwartungen wurden in den nächsten eineinhalb Stunden bei weitem übertroffen. Schwitzend und teilweise außer Atem wurden wir in die Welt der Übungen für einen gesunden und stabilen Körper eingeführt. Abwechslungsreich und mit großem Engagement wurden wir von Frau Andrea Mutschlechner in sehr sinnvolle und einfache Bewegungen eingeführt. Diese Bewegungen ermöglichen uns, den mit fortschreitendem Alter auftretenden Verlust der Muskelmasse wenigstens zum Teil auszugleichen und dadurch Stürze zu verhindern.
    Zu jeder Tages- und Nachtzeit können wir kleine Übungen in unsere Bewegungsabläufe einbauen, ohne eine eigene Turnstunde dazu zu benötigen. Ein Beispiel: Beim Zähneputzen am Morgen ein Bein anheben.
    Viele Stürze sind eine Folge von Medikamenten, die einen Drehschwindel erzeugen können (mit Ärztin oder Arzt absprechen!)
    Sollten wir doch einmal stürzen, so haben wir durch eine einfache Übung mit einem Sessel von Frau Mutschlechner gelernt ohne fremde Hilfe aufzustehen. Eine Teilnehmerin hat die Übung erfolgreich vorgeführt, der Rest wollte sich vermutlich nicht vor der ganzen Schar der Teilnehmer:innen blamieren. Wir haben in diesem intensiven Kurs gelernt, dass Nichtstun unsere Bewegung behindert und verschlechtert.
    Die Begeisterung der Teilnehmer war sehr groß und dankbar haben wie diese fulminanten eineinhalb Stunden genossen.
    Jedenfalls war es der Wunsch zahlreicher Teilnehmer, Frau Mutschlechner im Herbst wieder einzuladen.

  • Aktuell Themen aus der Pulmologie - Dr. Wildner

    Ein Abend mit Lungenfacharzt Dr. Christoph Wildner
    Dr. Wildner betonte, wie wichtig für jeden Menschen eine Lungenfunktionskontrolle sei.
    Meist erfolgt eine Zuweisung des praktischen Arztes, man kann aber auch, besonders im fortgeschrittenen Alter, von sich aus den Lungenfacharzt aufsuchen. Wichtig wäre, nicht zu warten bis man Atemprobleme bekommt, sondern regelmäßig (einmal pro Jahr!) den Lungenfacharzt für eine Lungenfunktionskontrolle aufzusuchen. So kann man rechtzeitig Probleme mit der Lunge in den Griff bekommen.
    Durch derartige regelmäßige Kontrollen kann z.B. auchTuberkulose rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Tuberkulose ist eine Krankheit, die lange ohne Symptome und nicht zu spüren ist. Am ehesten ist auf Husten, Nachtschweiß und Gewichtsverlust zu achten. Auch nützen Antibiotika kaum etwas. Durch Corona wurde Tuberkulose auch verstärkt. Tuberkulose wird vor allem bei Menschen beobachtet, die in engen Räumen leben, schwierige soziale Verhältnisse haben und eventuell auch noch Alkoholprobleme. Bei uns in Österreich tritt Tuberkulose selten auf und ist meldepflichtig, um Ausbreitung zu verhindern, verbunden mit Bemühungen jenen Menschen zu finden, von dem die Erkrankung ausgegangen ist.
    Dr. Wildner berichtet dass so verborgene Erkrankungen wie Tuberkulose bei jungen Männern durch die Untersuchung bei der Stellungskommission für das Bundesheer entdeckt werden und er vermisst eine ähnliche Untersuchung für junge Frauen.
    Asthma ist lange nicht erkennbar. Auch hier ist eine frühe Lungenfunktionskontrolle hilfreich, um rechtzeitig eine Behandlung sicherzustellen, die durch moderne Medikamente sehr hilfreich ist.
    Bei COPD, einer Verengung der Bronchien, ist auch bei rechtzeitiger Behandlung zwar keine Heilung möglich, wohl aber kann ein fortschreiten der Erkrankung zum Teil verhindert werden. Auch bei COPD ist eine Lungenfunktionskontrolle wertvoll, um den Status des Erkrankten erkennen und behandeln zu können.
    Ein interessanter Abend, um zu verstehen, wie es bei uns „drinnen“ ausschaut! Danke

  • Besuch der Walzengravieranstalt

    Exkursion in die Walzengravieranstalt Guntramsdorf
    60aufwärts geht auch auf Reisen um die Umwelt zu erkunden:
    Tatort Walzengravieranstalt in Guntramsdorf.
    Eine ausgediente, heute nicht mehr benötigte Produktionsstätte,
    in der von Hand Stahlzylinder zum Bedrucken von Stoff, Papier,
    Metallfolien, Kunststoff und Glas zwischen 1911 und 1986
    hergestellt wurden. Dann wurde die kleine Werkstatt geschlossen,
    musste der modernen Technik von Fotogravur und Laserstrahltechnik
    weichen.
    1987 wurde ein Verein zum Erhalt der Walzengravieranstalt gegründet
    der mit Hilfe von Sponsoren den kleinen Betrieb mit 250 Quadratmetern
    der Öffentlichkeit zugänglich hält.
    Wir erhielten eine Führung durch Frau Breu vom Vorstand des Vereines
    und konnten anhand eines Filmes, in dem auch Interviews mit ehemaligen
    Mitarbeitern vorkamen, Einblick in die Arbeitsweise des Betriebes erhalten.
    Besonders interessant war die Anlage insofern, da sie mit Hilfe einer
    Transmission betrieben wurde, also durch eine Antriebswelle über den
    Köpfen der Arbeiter, durch die die einzelnen Maschinen mit Treibriemen
    in Bewegung gehalten wurden.
    Der menschliche Erfindungsreichtum wurde uns durch dieses kleine
    Museum sehr eindringlich vor Augen geführt!
    Dank zahlreicher interessierter Menschen wurde dieses wichtige
    Zeugnis früherer industrieller Arbeit nicht zerstört, sondern erhalten.

  • Münchendorf im Wandel der Zeit

    Am Samstag, dem 24. Mai 2025 hat sich Altbürgermeister Josef Ehrenberger auf Einladung des Vereins 60aufwärts und auf vielfachen Wunsch auf einen weiteren Rundgang in Münchendorf begeben. Bereits im Herbst 2024 war diese Veranstaltung sehr gut besucht und für diese zweite Auflage haben sich wieder etwa 70 Münchendorfer und Münchendorferinnen jeden Alters eingefunden – sogar der derzeit älteste Münchendorf war anwesend! Josef Ehrenberger hat auch diesmal mit seinen profunden Kenntnissen der Ortsgeschichte viele Details zur Entwicklung erzählt. Der Start war beim Pfarrstadel und das Ziel sollte die Trumauerstraße sein. Erste Station war bei der Pestsäule und vor dem Kriegerdenkmal bei der Alten Volksschule. Hier gab es viele Details zur Entstehungsgeschichte der Pestsäule, die diversen Restaurierungen und Veränderungen im Laufe der Zeit. Interessantes Detail: Hinter der Pestsäule steht eine Steintafel, in der eine Zeitkapsel aus dem Jahr 1996, der 1000-Jahrfeier Österreichs, verborgen ist. Viele weitere Details gab es zu den Gebäuden rund um den Kirchenplatz, wo es früher unter anderem ein Gasthaus gab, einen Trafikstand und zu anderen Veränderungen in der Hauptstraße, wo heute das Haus Nr. 33 steht. Dazu gehört auch die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr, die hier am Kirchenplatz untergebracht war und natürlich das Badergassl. Dann ging es Richtung Hauptstraße 25. Bei dieser Station gab es viele weitere Geschichten über ehemalige Heurigen, Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten, wie etwa Bäcker und den Konsum, natürlich bereichert mit persönlichen Erlebnissen unseres Altbürgermeisters und einiger Teilnehmer. Mit Informationen, welche Ärzte in welchen Gebäuden ehemals untergebracht waren, ging dieser Rundgang zu Ende. Das Interesse war groß und da es noch viele weitere Geschichten aus dem Ober- und Unterdorf, zum Kirchenplatz und dem Pfarrstadel zu erzählen gibt, haben wir mit Josef Ehrenberger ausgemacht, einen weiteren Rundgang für 2026 zu planen.